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Sampler "Listen Up, Kids Vol. 9" (2011)
Cover Listen Up, Kids vol. 9
Midsummer Records
  • Wimpernschlag
Urzeitkrebse (2010)
Cover Urzeitkrebse
Tracklist
  1. Wimpernschlag (lyrics)
  2. Black fountain (lyrics)
  3. Fossil (lyrics)
6:10 (2009)
Cover EP
Tracklist
  1. Yidaki
  2. When evil prevails (lyrics)
  3. Circle of faceless (lyrics)
  4. The hunt (lyrics)
  5. Interludium
  6. Zeitzünder (lyrics)
  7. Wasteland (lyrics)
Reviews
[KYO:MA] - 6:10 (Metal.de)
[Kyo:ma] sind eine junge Truppe aus Marburg/Gießen, welche es tatsächlich geschafft hat, mich ziemlich in Erstaunen zu versetzen. Dafür ist weder der Name, noch der Einsatz eines Didgeridoos, so ungewöhnlich das auch sein mag, verantwortlich. Vielmehr sind es die sechs enthaltenen Tracks, das Zwischenspiel zur Mitte der Scheibe lasse ich mal außen vor, die bei mir sehr nahe dran sind, ausnahmsweise mal etwas Euphorie beim Schreiben auszulösen.

Gefallen wird die ziemlich chaotische Mischung aus Posthardcore, Metalcore und diversen anderen Einflüssen natürlich nicht jedem, aber soll sie das denn immer? Ich sehe bei [Kyo:ma] schon einige Aufspringen und höre sie von blanker Willkür im Songwriting kreischen, doch diejenigen haben meiner Ansicht nach nicht hingehört. Denn so chaotisch es im ersten Moment auch sein mag, so stellt sich doch nach mehrmaligem Hören ein gewisses Erkennen von Strukturen ein. So ballern sie eben nicht willkürlich drauf los, sondern sind vortrefflich darauf abgestimmt, zwischen den meist aggressiven Parts auch mal ein wenig Pause, in Form von ruhigeren Passagen, zu gewähren oder eben Endzeitstimmung in schleichendem Tempo mit brachialer Gitarrengewalt zu verbreiten. Siehe da, es funktioniert, dazu gibt es dann noch ein paar Melodien, Moshparts und auch einen richtig fetten Breakdown am Ende von "Wasteland". Wer sich also einerseits darüber beschwert, dass ihm der gewöhnliche Metalcore auf den Sack geht, aber andererseits eine mutige Band wie [Kyo:ma] ihre Qualität abspricht, der sollte sich fragen, ob er nicht im falschen Genre unterwegs ist. Jedenfalls, um noch mal auf das Didgeridoo zu sprechen zu kommen, das setzt so manche Akzente und trägt zur Weltuntergangsstimmung, die auf "6:10" vorherrscht, stark bei. Ein weiteres Top-Argument für eine viel versprechende Band haben die Hessen in Form ihres Fronters mit an Bord. Sehr Variabel setzen sich die Vocals aus tiefen Growls und aggressivem Keifen zusammen - sehr gut!

Mir bleibt fast nichts anderes übrig, als zu sagen, dass diese EP mich gepackt hat und auch seit Tagen nicht mehr loslässt. Sie hat genau das, was ich mir von jungen Truppen Wünsche: Mut zu eigenen Ideen, die dann natürlich noch passend umgesetzt werden können. Das trifft auf [Kyo:ma] zu und wer genug von dem ganzen 08/15 Kram und auch dem übertriebenen, beinahe zwanghaften Chaos hat, sollte sich dieses Quartett dringend anhören. Mich hat es begeistert!

Punkte: 8/10

(The.Beaver / 18.05.2009)
Quelle: Metal.de
[KYO:MA] - 6:10 EP (BurnYourEars.de)
Auch wenn die Musik auf dieser EP sich zwischen Hardcore und Metal hin und her bewegt, versuchen KYO:MA dieser gebräuchlichen Mixtur noch ein paar Zusatzstoffe hinzuzufügen und nennen ihre eigene Musik daher Freecore. Gut, als Freigeister unter den MetalCore-Bands würde ich sie zwar noch nicht bezeichnen, aber zumindest der Versuch ist ja schon mal lobenswert.

Und so sind diese „externen Einflüsse" nicht unbedingt umwerfend stark vertreten, aber dennoch machen sich eben Didgeridoo, akustische Gitarren und ein paar atmosphärische Parts ganz gut, wenn man versucht ein eigenes Profil heraus zu arbeiten. Allerdings dürfte das für meine Begriffe noch expliziter passieren, da der Rest der Musik schon ziemlich genau das ist, was man unter MetalCore versteht. Hier treffen 16tel-Läufe auf Stampferparts, Mosh-Groove auf eine Hardcorestimme. Aber sie heben sich allerdings auf jeden Fall schon mal von neuen Trends wie DeathCore etc. ab und schielen eher so in die alte HEAVEN SHALL BURN-und- Konsorten-Richtung.

Für hochgezogene Augenbrauen können sie aber auch mit der Mischung aus englischen und deutschen Texten sowie mit dem stetigen Spiel mit der Dynamik innerhalb der Songs sorgen. Manchmal wirkt es zwar etwas gewollt, aber hey, die Giessener/Marburger legen hier schließlich ihre Debüt-EP vor und lehnen sich dabei weiter aus dem Fenster als so manche MetalCore-Kapelle, die bereits seit Jahren Zeit hatte, mal über Weiterentwicklung nachzudenken. Gute Ansätze sind hier also vorhanden, um den altbekannten Stigmata des Genres zu entkommen. Das Ganze müsste nur noch etwas gekonnter in Szene gesetzt werden. Warten wir ab, was da noch kommt...

Bewertung: 6/10

(Kai / 24.05.2009)
Quelle: BurnYourEars.de
[KYO:MA] - 6:10 (Terrorverlag.de)
Freecore nennen die vier Jungs von [KYO:MA] ihre stilistische Eigenkreation, bei der es darum geht, Metal und Hardcore-Elemente zu verbinden. Sieben Songs zusammengeschrieben und auf Platte gepresst - Fertig ist ein Ergebnis, das auf den etwas seltsamen Namen „6:10“ hört.

„Auf die Fresse, aber mit Stil“ soll das Motto der Vierer Combo sein, davon ist im Intro „Yidaki“ jedoch noch nicht so viel zu hören. Man zupft eine simple Melodie und lässt es im Mittelteil dann mal ein wenig fetter klingen. Der erste richtige Track „When evil Prevails“ ist dann schon eher ein Dampfhammer, der fett anfängt, ein ruhiges Bass-Zwischenspiel erhält und dann wieder voll aufs Fressbrett geht. Wütende Hardcore Shouts, fette Doublebass Parts und wirklich eingängiges Riffing lassen den Track zu meinem Lieblingssong der Scheibe werden. Das Geshoute liegt Simeon (nicht Simon) im Blut, doch bisher fehlt noch das im Booklet angekündigte Didgeridoo, das der Herr anscheinend ebenso beherrscht. Eher im Midtempo geht es mit „Circle of Faceless“ weiter, bevor man in „The Hunt“ wieder gehörig eins mit der Metalkeule übergezogen bekommt. Nach dem kurzem „Interludium“ geht es dann auf deutsch weiter mit „Zeitzünder“, das mir ebenfalls gut mundet, wütende Shouts tragen poetische Texte vor, in etwa wie bei den deutschsprachigen Metalcore Überfliegern NARZISS, wobei ich dazu sagen muss, dass es bei weitem nicht an die Metalhelden heran reicht. Im letzten Track „Wasteland“ geht dann endlich ein heiß ersehnter Didgeridoo Part an den Start, der zwar nur zirka 10 Sekunden lang ist, dafür aber wirklich cool ins gesamte Konzept passt.

Wenn man Metalcore macht und das ganze ein wenig variiert, heißt es nicht, dass man das komplette Genre auf den Kopf gestellt hat, Freecore ist deshalb zwar eine nette Bezeichnung des Stils, aber [KYO:MA] machen meines Erachtens nichts anderes als guten alten Metalcore.. „6:10“ gefällt mir dennoch ganz gut, eben weil man das typische straighte MC-Gerüst ein wenig, auch durch den Einsatz Metal untypischer Instrumente, aufgelockert. Man ballert zwar ganz schön drauf los, hat aber mehr Melodien zu bieten, als sich so manche Band wünschen würde. Ich würde für das Quartett definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen. Auch wenn es nichts Bahnbrechendes ist, kann man sich „6:10“ sehr gut reinzeihen und Metal- bzw. Hardcorekids werden an der Scheibe Gefallen finden.

(Philipp Prüßmeier / 20.06.2009)
Quelle: Terrorverlag.de
[KYO:MA] - 6:10 (Pitfire.net)
[KYO:MA] sind eine 4er-Combo aus Marburg/Giessen, die ihren Stil „Freecore“ nennen, der irgendwo Richtung Metal/Hardcore anzusiedeln sein soll. So kommt einem die ganze Sache recht speziell vor, vom Bandnamen und dessen Schreibweise über den Titel der EP bis zur Bezeichnung des Stils hat doch alles einen eigenen Touch bei [KYO:MA]. Dies weckt natürlich auch Erwartungen an die Musik, zumal im Booklet auch von einem Didgeridoo die Rede ist, das zum Einsatz kommen soll.

Die EP besteht aus 6 Songs und einem Zwischenspiel zwischendrin. Das erste Lied „Yidaki“ ist mehr ein langes Intro, es beginnt mit den versprochenen Didgeridoo-Klängen und akkustischer Gitarre, wird mit der Zeit druckvoller, das Instrument der australischen Uhreinwohner kommt dann auch in voller Kraft zum Einsatz, klingt zuerst etwas speziell, eher wie ein Elefant, entwickelt dann aber gewisse Klänge, die menschlichem Gesang sehr nahe kommen. Sehr interessante Sache also. Im zweiten Song ist aber schon wider fertig Didgeridoo und es geht ziemlich durchschnittlich Metalcore-mässig zur Sache, dies allerdings auf einem guten Niveau. Weiter gehts ein bisschen langasamer mit „Circle of Faceless“, aber auch hier dominieren eingängige Riffs, Shouts und Doublebass-Parts. Der dritte Track „The Hunt“ ist wieder sehr Metal-lastig, hat sich aber mit dem eingängigen Chorus zu meinem Lieblingstrack auf „6:10“ entwickelt. Nun wird die entwickelte Energie durch akkustische Gitarrenklänge in „Interludium“ wieder etwas beruhigt, dies passt wohl ins Konzept „Freecore“ und ist durchaus auch nicht unpassend, die Ohren können sich so auch mal vom restlichen „Lärm“ erholen um anschliessend mit neuer Frische wieder fetten Riffs und Doublebass im deutsch gesungenen „Zeitzünder“ zu lauschen. „Wasteland“ gibt zum Abschluss nochmals ordentlich Gas und auch das Didgeridoo kommt in der Mitte des Songs nochmal ein bisschen prominenter zum Einsatz, bis dieser mit einem wuchtigen Breakdown-Mosh-Part die EP abschliesst.

[KYO:MA] nennen ihren Stil wohl „Freecore“ um sich die Freiheit zu gewähren, gewisse Dinge auszuprobieren wie das Didgeridoo oder die akkustische Gitarre, was man beim Genre Metalcore sicher nicht erwarten, wenn nicht sogar als unpassend empfinden würde. Insofern weckt „Freecore“ in dieser Hinsicht keine falschen Erwartungen. Allerdings sind diese Spielereien auch nicht so wahnsinnig speziell, da zum Beispiel das Didgeridoo leider nur selten zum Einsatz kommt, was wohl daran liegen wird, dass es von Sänger Simeon gespielt wird, der ja unmöglich gleichzeitig singen und Didgeridoo spielen kann. Trotzdem sind auch die metalcorigen Songs durchaus mit einem eigenen Stil angehaucht, die negative, fast verzweifelte Stimmung hat etwas crustiges und die brachialen und melodiösen Teile erinnern auch an Doom.

Also insgesamt eine sehr interessante Scheibe in die es sich auf jeden Fall einmal reinzuhören lohnt.

(Noe / 27.06.2009)
Quelle: Pitfire.net
[KYO:MA] (Ownblood-magazine.de)
Eine 7 Song Ep der Jungs von [kyo:ma], welche uns progressiven Metal/Metalcore im Stile Soulflys oder Sepulturas um die Ohren haut, ohne dabei ihren eigenen Stil zu verlieren. Eine sehr eigene, aber interessante Mischung, die durch ihre Vielfalt nicht langweilig wird. Eine saubere, in Eigenregie entstandene Platte, die sich nicht verstecken braucht. Eine fette Produktion und ein nettes Booklet sprechen für sich. Neue Songs für 2010 sind angekündigt und wir dürfen gespannt sein..

Bewertung: 7/10
Quelle: Ownblood-magazine.de
[KYO:MA] - 6:10 (Partyausfall.de)
"Freecore"; so heißt es auf der offiziellen Internetpräsenz von [kyo:ma], einer jungen deutschen Kapelle aus dem Raum Gießen, Marburg. Metal, Hardcore, Experimental, so wird versucht, diese Wortneuschöpfung mit bekannten Begriffen zu umschreiben, was auch zwingend notwendig ist, wenn ein nichtssagender EP-Titel wie "6:10" dem exzentrisch anmutenden Bandnamen in nichts nachsteht, zumindest was die Transparenz des Genres angeht. Was sollte man also von einer CD erwarten, die mit derartigen Grundvoraussetzungen an den Start geht? Die Antwort ist: Alles und noch ein wenig mehr. Chaos und Struktur, Geschrei, hoch und tief, englisch und deutsch, Melodie und Mosh, Tempo und Gemach, Gitarren und Didgeridoos, ganz recht, Didgeridoos. Allein auf altbackene und festgefahrene Stilvorgaben muss Verzicht geübt werden, [kyo:ma] sparen also an genau den richtigen Ecken und Enden.

Eine Band, die sich so wehement um eine eigene Identität bemüht, ist über alle Maßen sympathisch und das macht es umso bedauerlicher, dass dieses Konzept zwar angenehm frisch klingt, was aber vielversprechend beginnt, krankt an der erschwerten Zugänglichkeit gepaart mit der Monotonie, die sich auch dann nicht vermeiden lässt, wenn die sich wiederholenden Stilmittel innovativ und ungewöhnlich erscheinen. Ganz anders als die musikalische Bandbreite, fällt die Ausstattung dieser Veröffentlichung deutlich weniger üppig aus. So hätten die fehlenden Songtexte schon einiges mehr an Aufschluss zugelassen, worauf man mit "6:10" hinaus will. Die Intentionen entziehen sich jedoch nicht gänzlich einer sachlichen Auseinandersetzung: Wer sich auf der Homepage der Band umsieht, dem wird auch der Blick auf die Textinhalte der einzelnen Songs gewährt und siehe da, der Funke springt schon schneller, getreu dem Motto "Zünde dein Herz! Zünde deine Hoffnung! Zünde deine Wut! Vom Funken bis zur Glut!" ("Zeitzünder").

[kyo:ma] verdienen es, ausgecheckt zu werden. "6:10" ist ein interessantes, ein vielschichtiges Debüt, dem es nur ein wenig am Durchhaltevermögen mangelt. Die Tracks "Zeitzünder" und "When Evil Prevails" stehen der Allgemeinheit auf dem MySpace-Profil der Band zur Verfügung.

Bewertung: 6/10

(ballroomxmosh / 12.11.2009)
Quelle: Partyausfall.de
[KYO:MA] - 6:10 (Ox-fanzine.de)
Ich denke nicht, dass mir schon einmal eine CD untergekommen ist, in deren Booklet in der Personalliste neben dem üblichen „Stimme" ernsthaft noch „Didgeridoo" steht. Abschrecken sollte das nun allerdings niemanden, das gute Stück kommt ausgesprochen selten mal zur Verwendung und es handelt sich bei KYO:MA mitnichten um eine World-Music-Kapelle.

Stattdessen gibt es eine derbe Mischung aus Metalcore, Screamo und Postcore auf die Ohren, die zwar bemüht wirkt, möglichst innovativ zu klingen, ihr Ziel aber (noch) nicht erreicht. Bis dahin ist „6:10" allerdings eine ordentliche Visitenkarte.

Bewertung: 6/10

(Andreas Kuhlmann / Ausgabe #84 (Juni/Juli 2009))
Quelle: Ox-fanzine.de
[KYO:MA] - Urzeitkrebse (BurnYourEars.de)
Ähnlich schon wie bei "6:10" stellen KYO:MA hier eine EP vor- diesmal allerdings mit noch weniger Spielzeit – aber für lau. Dafür zeigen sie dreimal klasse Metalcore, als ob die letzen Jahre in diesem Genre gar nicht dafür gesorgt hätten, dass alle Bands immer ähnlicher klingen.

Dafür ist vor allem die Produktion verantwortlich, da hier nichts nach ProToolz-Wahnsinn klingt und vor allem der Gesang beinahe live eingesungen und nicht nachbearbeitet klingt. Anfang des Jahrtausends konnte man solche Platten noch finden, bevor Metalcore eben zu einer Formel verkam (zumindest in einigen Fällen...), heute klingen die ja alle entweder extrem fett oder bereits überproduziert.

Aber auch wenn die Spielzeit hier etwas geringer geraten ist, hat sich nichts daran geändert, dass die Band aus Marburg versucht, den Genregrenzen zu entfliehen. Und so hört man auf Stücken wie "Black Fountain", dass sie auch ziemlich episch aufspielen und dabei über große Strecken auf jeglichen Gesang verzichten können. Bei diesem Stück falle ich mir allerdings selber in den Rücken, da hier noch mehr Atmosphäre mit einer wuchtigeren Produktion hätte erreicht werden können. Denn wenn der Orkan auf einmal nach Minuten der Vermengung von Metalcore und Posthardcore ausbrechen will, erlaubt der Sound nur ein starkes Lüftchen - schade.

KYO:MA zeigen sich auf "Urzeitkrebse" ziemlich technisch und verspielt (teilweise fast in jazzige gehend) und mit langem Atem. Dennoch scheinen sie sich im Metalcore ziemlich wohl zu fühlen. Kleinigkeiten wie Sound, oder Strecken im Gesang beim letzten Stück sind noch nicht ganz so weit, wie die Band eigentlich sein sollte, aber dennoch zeigen sie sich auf einem guten Weg. Bevor ich allerdings in wirklich hohe Punktevergaben gehe, würde ich die Band gerne mal auf einem Longplayer hören, um zu sehen, ob sie diese Kreativität auch auf mehr Zeit auswalzen können.

Bewertung: 6.5/10

(Kai / 26.10.2011)
Quelle: BurnYourEars.de
Lyrics
Wimpernschlag
No you can’t...
You cannot cut the atmosphere
Well you are
You are abused of all these fears
We deserved
Deserved a second chance tonight
Who ripped out
The love of our hearts?

I can’t
forget her
I can’t
Leave her alone

Tell me what I am
Tell me who I`ll be
(but) blinded by the lies
Step back ‘cause you’ll not see
(That) this is what I am
This is the life I live
You’ll get no respect as long as you don’t give
Fuck you!

Pick in my sore
Face my inside
No testify!
Remember me
This memory is killing me!

Vor mir steht
Ein Schlagabtausch
Nur ein Schritt
Dann hab ich dich!
Beweg dich nicht,
Ich fass dich
Dieser Tag
Ein Wimpernschlag
Augen zu und_durch!

Sprich doch mit mir!

Die Wut in deinen Augen glänzt
Dich im Spiegel nicht erkennst
Das Leben wie im Film sich dreht
Warte bis dein Herz still steht!

From ashes rise!
Black fountain
Eruption
Evolution
Conurbation
Outrcy in a black fountain

When is your time?
Where will you go?
Cutting deep
Incurable wound
Climatic collapse
Unused chance
Focused on fear
Tomorrow missed
Insect life
Infected by
Fear and lies
Abused minds
Pushed in cages
Horryfying

Living (means) passing
Living (means) falling
Blackened
Fossil
Oh my god killing time
Oh my god killing time

Imitating idols everywhere
Imitating idols everywhere
Material means more then words
Pull of yourself then show your inside

Imitating idols everywhere
Material means more then words
Pull off your mask
Show your inside
Time has come to tell me why
Imitating idols everywhere
Just a masquarade
Imitating idols everywhere
Imitate

Surprised
Imitate
Unheard
When evil prevails
Don’t ask if torture is a business act
Your head is filled with spam of new contracts
Don’t ask if I am witched of jealousy
I ate your fucking hate and ran into a tragedy

It hurts what you say
There’s no cure today
Wake up or you’ll fail
When evil prevails

Don’t tell them…
who can heal us?
it’s a brutal truth!
who can break thru?
Deaths can deliver
who can heal us?
being alone.

Good men fail to act good ways good men killing - kill themselves!

Don’t ask if torture is a business act
Your head is filled with spam of new contracts
There’s no cure today
Don’t ask if I am witched of jealousy
Circle of faceless
I am walking in a crowd where nobody shows any reactions!
You are just looking away! Where do we go if we don’t get in touch?

When I`m looking in their eyes
I saw a fear which hides behind
Do we feeding, filling our mind with crap?!
I was pore over a last resort
There’s no talking anymore!
Beating around the bush!
When I`m looking in their eyes
I saw a fear which hides behind
Do we feeding, filling our mind with crap?!
I was pore over a last resort
There’s no talking anymore!
Beating, Beating, Beating, Beating!

No expression of guiltiness!
No variation of confidence!

Up `n down! Part of all!
Choose your way! Hope is floating!
From left to the right (where) heaven cries!
From the bottom up where (the) end salutes!
From left to the right, never stay the same!
From top to the bottom you choose your own fate!
From left to the right, never stay the same!
From top to the bottom you choose your own fate!
Abhorrence! Don’t treat me like a parasite!

Broken!

Wo bin ich? Wer bin ich? Wo geh ich hin? Was wird sein?
Ich dreh mich im Kreis, es ist nichts wie`s war!
Früher dachte ich Hoffnung wäre immer da!

When I`m looking in their eyes
I saw a fear which hides behind
Do we feeding filling our mind with crap?!
I was pore over a last resort
There’s no talking anymore
Beating around the bush

We need to clear!
We need to redefine!
I feel I feel awake! Awake!
The hunt
Who gets hunted?

This is not the way to go
No one will remember your deeds
Influence is fading away but your mind can’t overtake (this) hate!

There will always be a ray of hope!
Your way leads down to the fucking abyss!
There’s no place for new graves!
It’s time to conceive that hate isn’t the exit!
Brainwashing!

Who reaches the turning point?
Who press vile words in their heads?
Who will stand up and fight?
You, you run and you died in a bloody battle night! You died!

If the hunter getting hunted
if the hunter getting hunted
if the hunter getting hunted
Who hunts who?
Ready to catch one who’s detached from the fucked up world.
Be on knife edge, mind is capped come and catch
Catch a fool!

Evil east meets wicked west

Who reaches the turning point?
Who press vile words in their heads?
Who will stand up and fight?
You, you run and you died in a bloody battle night!

Arrogance Vanity Defiance Hypocrite
Arrogance Vanity Defiance Hypocrite

Catch a bad one!
Your mind is wreck!
What can heal you?
No way out here!
No self-control!
A fool can (always) find a greater fool to admire him.
Zeitzünder
I can’t save your little head
I’m the one (who) walks thru a storm of death
We will pay for all these hate
This clock can’t stop, (it’s) just too late

Who cares about these murdered men?
Starving next to abundance
Ruins next to boulevards
Who cares about?

I need more time to get out here I have just one last chance! Cut the fuse!
I want more then I need plenty I wished I could swim with this stream! Fallacy!
Pay my duty! Mine!

Es fallen Tränentropfen
Die Erde blutdurchtränkt
Der Schalk sitzt dir im Nacken
Und deine Worte sinken
Tief in den Lügensumpf

Kennst Du diesen Schmerz wenn deine Welt in Trümmer fällt?
Kennst Du diesen Hass? Schon jetzt nagt er am Zahn der Zeit!
Willst Du dich nicht wehren? Nie wieder in den Käfig sperren?!
Nein!
Kennst Du diesen Schmerz wenn deine Welt in Trümmer fällt?
Kennst Du diesen Hass? Schon jetzt nagt er am Zahn der Zeit!
Willst Du dich nicht wehren?
Kennst Du diesen Schmerz wenn deine Welt in Trümmer fällt?
Kennst Du diesen Hass? Jetzt nagt er am Zahn der Zeit!
Willst Du dich nicht wehren? Nie wieder in den Käfig sperren?!

Oh nein, dies kann nur der Anfang sein...
Zünde dein Herz! Zünde deine Hoffnung! Zünde deine Wut!
Vom Funken bis zur Glut!

Doch ich seh’ wie die Welt in dieser Hand zerrinnt!
Doch ich fühl’ wie das Herz in dieser Brust zerspringt!
Doch ich spür’ wie Schmerz sich in die Seele frisst!
Jetzt weiß ich, wer Du wirklich bist!
Doch ich seh’ wie die Welt in dieser Hand zerrinnt!
Doch ich fühl’ wie das Herz in dieser Brust zerspringt!
Doch ich spür’ wie Schmerz sich in die Seele frisst!
Jetzt weiß ich, wer Du wirklich bist!
Doch ich seh’ Doch ich fühl’ Doch ich spür’
Doch ich seh’ wie die Welt in dieser Hand zerrinnt!
Doch ich fühl’ wie das Herz in dieser Brust zerspringt!
Nein!
Wasteland
Welcome!

Welcome to ‘the Promised Land’! Sell yourself for new brands!
Who shake dirty bosses hands just has lost resistance!
Welcome in world corruption! Part of game called hate production!
We cannot escape of this wave! One step down in your grave!

Waste in daily spots! When will burst a shock?
A storm blows my sorrow a storm blows all sorrow away!
Getaway getaway!

Welcome to the wasteland! Look in the eye of apocalypse!
We fucking love to kill! Too many minds caught by this thrill!
There’s no time to pray! Fuck, no one can shoot this pain away!
If you don’t react yet (the) earth won’t give you a contract!
Daily aids kills 1 in 4, there’s no consciousness anymore!
You should scream there is no tomorrow! You should face the innocents!
You should scream there is no tomorrow! You should face the innocents!
I will burn this barricade!

Waste in daily spots! When will burst a shock?
A storm blows my sorrow a storm blows all sorrow away!!!

Closing your eyes
Smelling poison in the air
You will pule and drown in shit...piss...puke!

Time to say goodbye!